Gesamtverband textil+mode ist neuer Partner des Sustainability Transformation Monitor (STM)

CSR-Leiterin Anne Göbel: Datenbasierte Einblicke stärken nachhaltige Transformation der Textil- und Modeindustrie

26.02.2026

Berlin: Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie ist neuer Partner des Sustainability Transformation Monitor (STM) der Universität Hamburg, der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator und der Peer School for Sustainable Development. Der STM untersucht jährlich den Stand der Nachhaltigkeitstransformation in der Real- und Finanzwirtschaft und liefert evidenzbasierte Erkenntnisse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Für die Textil- und Modeindustrie ist diese Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt, um die eigene Transformation weiter datenbasiert voranzutreiben. „Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Aufgaben unserer Branche. Der Sustainability Transformation Monitor liefert uns dafür eine wichtige Datengrundlage und ermöglicht es, Entwicklungen fundiert zu bewerten und gezielt zu begleiten“, so Anne Göbel, Leiterin CSR beim Gesamtverband textil+mode.

 

STM als praxisnahes Werkzeug für Unternehmen

Der Sustainability Transformation Monitor erhebt regelmäßig Daten zu Fortschritten, Hemmnissen und Handlungsbedarfen in der nachhaltigen Transformation. Die Ergebnisse des aktuellen STM 2026 zeigen: Nachhaltigkeit bleibt in vielen Unternehmen Chefsache, verliert jedoch insgesamt an Dynamik. Unsichere politische Rahmenbedingungen und fehlende wirtschaftliche Anreize gehören zu den stärksten Bremsfaktoren – während gleichzeitig immer mehr Unternehmen Emissionen messen und eigene Klimaziele definieren.

 

Aktive Mitarbeit im Netzwerk

Als neuer Partner wird sich der Gesamtverband textil+mode künftig aktiv in den Austausch im STM-Netzwerk einbringen, an Analysen mitwirken und die gewonnenen Erkenntnisse in die Verbandsarbeit einfließen lassen. Ziel ist es, die Transformation der Branche mit fundierten Daten zu flankieren und Unternehmen bei strategischen und operativen Entscheidungen zu unterstützen.

 

„Für uns ist eine datenbasierte und praxisnahe Unterstützung unserer Unternehmen wichtig. Der STM bietet hierfür eine hervorragende Grundlage – von der Einschätzung regulatorischer Entwicklungen bis hin zu konkreten Transformationspfaden“, betont Göbel.

 

Über den Sustainability Transformation Monitor

Der STM 2026 umfasst Daten von 822 Unternehmen, Banken und Investoren. Er dokumentiert jährlich den Stand der Nachhaltigkeitstransformation, mit besonderem Fokus auf dem Zusammenspiel von Real- und Finanzwirtschaft. Die Studie wird gemeinsam von der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development realisiert und von mehr als 30 Verbänden und Initiativen unterstützt.